Was passiert, wenn Millionen Bauern auf Pestizide verzichten?
Shownotes
In Indien läuft seit mehreren Jahren ein riesiger Feldversuch: 6 Millionen Kleinbauern im Bundesstaat Andhra Pradesh steigen auf eine ökologischere Landwirtschaft um – ohne chemisch-synthetische Pestizide und ohne Kunstdünger. Iris Berger von der Universität Cambridge erzählt: Wie geht es den Bauernfamilien? Wie haben sich die Ernteerträge verändert? Was bringt es für den Umweltschutz?
Shownotes / Quellen und Links:
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• Studie der Universität Cambridge: https://www.nature.com/articles/s41559-025-02849-7
• Der Spiegel zu dem Feldversuch in Indien: https://www.spiegel.de/politik/landwirtschaft-in-indien-eine-bessere-welt-ist-moeglich-a-248ffc34-7cb0-404f-87b3-bd0082e0f96c
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00:00:00: Weil die Suizidrate überbauen in Indien und insbesondere in Andropodesch in diesem Staat enorm hoch ist.
00:00:06: Und das liegt eben daran, dass sich viele Landwirte bei großen Kozernen, die diesen zutätischen Dünger und Pestile herstellen, verschuldet sind.
00:00:13: Um da gegen anzukämpfen hat der Staat Andropidesch versucht Bauern auf diese Serobudget-Nature Farben umzusteigen.
00:00:20: Geschmacksverstärker
00:00:25: Gemeinsam mit euch entlarven wir die Tricks der Lebensmittelindustrie und machen uns stark für gesundes, nachhaltiges und ehrliches Essen.
00:00:33: Herzlich willkommen zur neuen Folge.
00:00:35: Schön, dass ihr wieder dabei seid!
00:00:36: Heute geht es wieder um spannendes Thema, um Pestizide.
00:00:40: Wir hören ja immer wieder ohne Pestizei und ohne Kunstdünger da geht's nicht.
00:00:44: Da haben wir einfach nicht genug Lebensmittel für die Weltbevölkerung.
00:00:49: Heute schauen wir mal nach Indien, genauer nach Andra Pradesh im Süden des Landes.
00:00:54: Da läuft nämlich seit Jahrzehnten ein riesiger Feldversuch.
00:00:59: die Regierung dort vor Ort unterstützt Millionen von Bauernfamilien dabei komplett auf Chemie zu verzichten.
00:01:06: also keine chemisch-synthetischen Pestizide kein Kunstdünger und ein internationales Forscherteam der Uni Cambridge hat sich jetzt angeschaut was das denn bringt wie das denn funktioniert.
00:01:19: Und die Ergebnisse wurden im vergangenen Herbst in einer Studie vorgestellt.
00:01:24: und so viel schon mal vorab.
00:01:25: Die Studienergebnisse sind
00:01:27: echt
00:01:28: spannend, und mit einer der Autorinnen der Studie möchte ich heute sprechen – mit Iris Berger!
00:01:35: Hallo Iris!
00:01:36: Hallo!
00:01:36: Schön dass du da bist!
00:01:38: Vielleicht erst einmal kurz zu dir?
00:01:40: Du bist Forscherin aus Cambridge und wie bist du dann den Indien
00:01:45: gelandet?!
00:01:46: Ja, die Frage habe ich mir teilweise auch öfter gestellt als ich in Indien war.
00:01:51: Während meines Masters haben mich schon diese Schnittstelle nachhaltige Landwirtschaft und Artenschutz begonnen zu interessieren.
00:01:58: Und landwirtschaft ist der größte Treibe des Biodiversitätsverlusts weltweit.
00:02:04: Und deswegen habe ich insbesondere die Frage interessiert wie wir eigentlich die Welt nähern können mit möglichst niederen negativen Einfluss auf die Natur?
00:02:12: Und es ist das Leid, denken wir sich ja oft, dass am besten für den Tourist, wenn man jetzt Bierprodukte kauft.
00:02:17: Aber das Problem ist die biologisch eingebauten Landwirtschaft im Durchschnitt zwanzig Prozent weniger Ernstertrag hat als jetzt konventionelle Landwirtschaft.
00:02:26: Moment!
00:02:27: Also die Ökolandwirtschaft produziert tatsächlich deutlich weniger im Schnitt, zwanzich Prozent weniger als die konventionellen Landwirtschaft?
00:02:35: Es heißt eigentlich um die gleichen Nahrungsmittelnachfrage decken zu können, braucht man theoretisch umso mehr Fläche.
00:02:42: Und das kann natürlich auf Kosten von tödlichen Ökosystemen kommen.
00:02:46: Ob denn jetzt wirklich ein niederer Trag zur Zerstörung von Ökostem führt hängt natürlich von einigen soziokonomischen und soziokolomischen Paktoren ab.
00:02:55: Aber was unumstritten ist, dass die meisten Spezies aus den meisten Arten – Tiere in unserer Welt, insbesondere die vom Aussterben mit rot sind – mit tödliche Ökasysteme wie z.B.
00:03:03: Wälder oder Savannen zum Überleben brauchen?
00:03:06: Das heißt, wir haben sozusagen einen Widerspruch.
00:03:09: Die konventionelle Landwirtschaft ja produziert mehr Lebensmittel aber ist gleichzeitig ein Riesentreiber von Verlust von Biodiversität also gefährdet einfach wild lebende Tiere.
00:03:21: und in Indien haben die jetzt ja aber probiert wenn ich es richtig verstanden habe den Widerspruchs so ein bisschen aufzulösen und das habt ihr untersucht.
00:03:29: Genau
00:03:29: für uns, unsere Naturwissenschaftlerin ist es irgendwie halt interessant herauszufügen, wie kann man hohen Ertrag nachhaltiger zielen?
00:03:37: Und dann bin ich eben auf dieses Zero-Budget-Natural Farming-Programm mit einem anderen Podest gestoßen.
00:03:42: Weil da gab's nicht Berichte!
00:03:43: Zero-budget-natural farming... Ich glaub den Begriff musst du uns leihen erklären.
00:03:50: Also zero budget ... also sie sich wirklich das jetzt bauen überhaupt keine Ausgaben haben.
00:03:57: Aber der Gedanke ist so, dass sie eben jetzt nicht synthetische Mittel von großen Konzernen kaufen.
00:04:04: Dinge, also auch natürliche Pestizide haben das sich selbst herstellt von Sachen die sie auf dem Hof oder im weiteren Ort in der anderen Region haben.
00:04:13: Also zum Beispiel in Indien eben just mit Neem und Chili verwenden Sie um was herzustellen dass es aus einer Art ja Pestazid wirkt um so Schädlinge zu bekämpfen oder eben natürlich wenn sie halt auch viel Dünger von Kühen also den Dumm... Das ist so der Gedanke, ganz zero budget als nicht.
00:04:31: Also haben schon ein paar Sachen diese kaufen müssen.
00:04:33: aber im Grunde ist es so man versucht halt die Kosten extrem zu reduzieren und dieses natural farming mit den Natur zusammenzuarbeiten und eben ja diverse Ökosystemenleistung zu nützen und auch zum Beispiel nützliche Ziere heran zu locken, wie Bienen dergleichen.
00:04:53: oder eben dann auch der Fokus ist mit zero budget natural farming.
00:04:56: Ist halt sehr auf gesunde Boden und das Mikrobiom im Bodenkultur zu verhördern.
00:05:04: Das ist so der große Gedanke.
00:05:06: Okay, darauf bezieht sich zero budget also null Budget.
00:05:10: die Landwirtinnen und Landwirte haben keine Kosten für Pestizide oder für Kunstdünger, weil auch da kannst du vielleicht mal ein bisschen was zu sagen.
00:05:20: Das ist ja ein richtiger Kostenfaktor für solche Kleinbauern in Ländern wie Indien, ne?
00:05:26: Ja genau und so ist ja auch dieses Programm in Andra Pradesh entstanden.
00:05:29: also es weiß nicht so Dachten sie, aus Liebe zur Natur sind es bei ihnen eine soziale Bewegung.
00:05:37: Weil die Suizidrate überbauen in Indien und insbesondere in Andhra Pradesh in diesem Staat enorm hoch ist.
00:05:44: Und das liegt eben daran dass viele Landwirte mit großen Kozernen, die eben diesen synthetischen Düngen und Pistole herstellen verschuldet sind.
00:05:51: Um da gegen anzukämpfen hat der Stadt Andhrabadesch versucht Bauern auf diese Serobudget-Nature Farming umzustellen.
00:05:59: Also das heißt, diese Bauernfamilien haben wenig Geld und müssen aber sehr viel ihres Einkommens dafür aufwenden um Kunstdünger und Pestizide von den großen Agrarkonzernen, den global agierenden Agrarkonzernen zu kaufen.
00:06:14: Genau!
00:06:15: Und das war dann also gar nicht so der Umweltschutz, der Grund war für dieses Großprojekt sondern ja die wirtschaftlichen Nöte der BauernFamilie da.
00:06:26: Welch kannst du da noch mal zwei, drei Sätze sagen?
00:06:28: Das ist ja ein riesiges Projekt.
00:06:29: Wir reden jetzt nicht nur über einen paar Dutzend Familien...
00:06:33: Nein, nein!
00:06:34: Die wollen wirklich den ganzen Spundestaat... Also es sind sechs Millionen Bauern, ich glaube ungefähr achtzig Millionen Einwohner also... Ich bin aus Österreich schon mal um eine größte.
00:06:45: Genau soviel Einwunder wie in Deutschland ungefähr.
00:06:47: Also sechs Millionen Landwirtinnen und Landwirte in dieser Region in Indien verzichten weitgehend oder komplett auf Pestizide und Kustel um damit Geld zu sparen?
00:06:58: Ja, also noch nicht.
00:06:59: Das ist so der The End Goal sozusagen.
00:07:03: Aber wir werden sehen, ob es dann wirklich in zehn Jahren so ist oder fünf Jahren.
00:07:08: aber das ist so mal ja... was ich wünschen.
00:07:12: Dann nehmen wir uns doch mal mit nach Indien, ihr wart ja da wirklich lange vor Ort in den Dörfern, habt mit den Landwirtinnen und Landwirten gesprochen, habt Vögel gezählt und habt das da genau untersucht wie dieser riesige Feldversuch funktioniert?
00:07:25: Nimm uns einmal ein bisschen mit!
00:07:26: Wie lief das ab?
00:07:27: Leider sind Vögle eben extrem früh abstehen also es sind halt wirklich im Aktivzeit kurz vor bis so... einen bis zwei Stunden nach Sonnenaufgang.
00:07:36: Das heißt, um herauszuführen wie viele Vögel und welche Arten an einem bestimmten Ort leben muss man halt eben zu dieser Zeit vor Ort sein.
00:07:43: Und der Meich in unserer Studienstandort ist abgelehnt worden, also sehr tief im Wald und wir auch aus dem Fahren mussten und dann zwei Stunden gehen mussten.
00:07:51: Wir mussten ja schon teilweise zum Zahlerdrehen da früh aufstehen.
00:07:54: Oha!
00:07:54: Ja und danach... waren wir oft bauen, um herauszufinden wie sie ihre Felde bewirtschaften und welchen Ertrags erhalten.
00:08:09: Und du hattest es schon angedeutet da mit so alternativen Methoden wie Chilis wenn ich richtig verstanden habe.
00:08:15: aber wie funktioniert das dann also wenn die Landwirte auf Pestizide- und Kunstdünger verzichten?
00:08:21: Wie funktioniert die Landwirtschaft?
00:08:24: Man versucht im Grunde mehr Nährstoffe der Nutzpflanzen zu verfügenzustellen, aber eben nicht mit dem Zufügen von synthetischen Mitteln sondern eben wieder zusammenbehalten mit der Natur.
00:08:34: Also man versucht eigentlich das Agrarökosin zu verstehen und gut zu bewirtschaften.
00:08:38: bei zero budget natural farming ist ein ziemlicher Fokus auf die Verbesserung der Bodengesundheit und des Boden-Mikrobiom also zum Beispiel auch weniger Pügen und mehr Zufügungen von Mycorrhizapilzen oder gleichen.
00:08:51: Und auch ein bisschen ziemlicher Fokus um bis der Wassergehalt des Bodens verbessert wird.
00:08:57: Aber wie das eigentlich der Mechanismus dieses eigentlich genau funktioniert, ist eigentlich immer noch relativ unklar.
00:09:02: Also es gibt noch viel zu forschen!
00:09:04: Die Ergebnisse die ihr dann veröffentlicht habt, die waren ja doch sehr überraschend und mutmachend?
00:09:13: Ja voll also.
00:09:14: wir haben eben herausgefunden dass diese Cerebudger Natural Farming... Bauern, die das betreiben im Durchschnitt den gleichen Ertrag haben wie konventionelle Landwirte, die synthetische Mittel verwenden.
00:09:25: Das heißt es ist natürlich dieses Einzelne.
00:09:27: Bauerln wenn sie anfangs über generative Fragen verwenden dann nicht ein Verlust haben sondern manchmal auch einen Gewinn.
00:09:33: aber halt eben durchschnitt bleibt der Ertrager gleich und das sind jetzt nicht so wie bei Bierprodukten wo eben da im Durchschnitz dann zwanzig Prozent weg ist und ja im Durchsschnitt bleibt er gleich.
00:09:43: Also das ist erstmal die erste große Erkenntnis, dass die Landwirtinnen und Landwirte, die auf dieses Zero-Budget Natural Farming umgestiegen sind.
00:09:52: Also keine Pestizide, keinen Kunstdünger... Das di genau so viel!
00:09:57: Erträge als Wirtschaftmann.
00:09:58: Das widerspricht diesem Argument, was wir von der Agrarlobe immer wieder hören, dass es eben ohne Pestizide und Kunstdünger nicht geht?
00:10:04: Ja also unsere Ergebnisse laden natürlich zur Hoffnung ein.
00:10:07: das ist eine nachhaltige Form von Landwirtschaft.
00:10:10: möglich ist jetzt ohne Welthung auszulösen aber weltweit werden wir sicherlich nicht komplett auf synthetischen Mittel verzichten können.
00:10:17: Wir müssen generell noch viel herausfinden in welchen Kontext ökologische Landwirte möglich sind ohne eben diese Tragsverluste zu bewirken.
00:10:24: Was natürlich jetzt auch wichtig ist zu wehen, dass Hunger nicht nur vom Erntetrag sondern natürlich auch vom Ernährungssystem abhängt.
00:10:30: Es ist unglaublich wichtig, dass wir unsere Ernährungssysteme effiziente und Resilienze gestalten.
00:10:36: Also das heißt es zum Beispiel Lebensmittelverluste relezieren und uns nachhaltiger lernen.
00:10:40: Ja der ganz spannende Punkt da zu arbeiten wird bei Foodwatcher hier auch.
00:10:44: also kurze Exkursen zum Pestizideinsatz in Deutschland.
00:10:48: wenn man sich anschaut dass die meisten Ackerflächen in Deutschland eben für den Futtermittelanbau verbraucht werden mit einem enormen Pestizideinsatz.
00:11:00: Dann sagen wir, okay wenn wir also weniger Fleisch produzieren und weniger Futtermittel anbauen dann könnten wir auch auf einen Schlag deutlich weniger Pestifizide- und Kunstdünger versprühen.
00:11:10: Okay aber ihr habt euch also die Erträge angeschaut.
00:11:12: Die sind im Schnitt gleich geblieben obwohl die Bauern da auf Chemie verzichten.
00:11:18: Und ihr habt euch ja auch die Einkommen der Landwirte angeschaut.
00:11:21: Auch da gab es spannende und mutmachender Erkenntnisse.
00:11:24: Genau,
00:11:24: also das Einkommen hat sich im Durchschnitt verdoppelt oder eigentlich mehr ausverdoppelt.
00:11:29: Das liegt eben daran, dass die Ausgaben einiges geringer sind.
00:11:32: Also die Baume müssen eben keine synthetischen Mittel kaufen, sonst steil die mir alles selbst her.
00:11:35: Also sie sparen einfach wahnsinnig viel Geld dadurch, dass sie nicht von Bayamonsanto und Co dahin kaufen müssen?
00:11:42: Hat sich das Einkomben verdoppelten?
00:11:45: ...deutliche Zahlen.
00:11:46: Ja,
00:11:46: ja schon!
00:11:48: Also das gibt uns schon ein bisschen nach vorn her.
00:11:49: Okay
00:11:56: also Erträge sind nicht runter gegangen, Einkommen hat sich sogar verdoppelt.
00:11:59: und dann natürlich noch die wichtige Frage... Wie hat sich das verändert durch dieses Großprojekt?
00:12:06: Wir haben über hundert Arten in den Agrarlandschaften dokumentiert und herausgefunden dass Vögel, die sich von Früchten, Kleinsäugetieren oder Insekten ernähren, häufiger Syro-Battery-Natural Farming Landschaften, Eier sind herkömmliche, egal, Landschaftensfinsen.
00:12:24: Also Landschafte wo die Bauern neben synthetischen Mitteln verwenden und Insekten fressende Vögel sind nützlich für Bauen weil sie auch Schädlinge essen.
00:12:33: also könnten Sie auch dann positiv zum Ernte ertragen beitragen.
00:12:38: Du hast es schon gesagt das ist in einem riesiger Feldversuch.
00:12:42: Achtzig Millionen Einwohner, sechs Millionen Bauern.
00:12:45: wie muss ich mir das eigentlich Vorstellen, wie fühlt sich das vor Ort an dieser riesige Feldversuch?
00:12:54: Witzigeweise, man würde es gar nicht sehen.
00:12:56: Also wenn man jetzt durch eine Landschaft fährt... also ich muss sagen das ist hauptsächlich Reis was in dieser Region im Norden von Anderbrätsch wo ich war eingebaut wird.
00:13:06: Das sind Reisschlüssel von Indien.
00:13:08: Also man würde sich, wenn man so viele Felder schaut, würde mir es nicht unbedingt erkennen.
00:13:12: oh das ist jetzt ins Zero-Budget Nature Farmingfeld, dass ist jetzt ein Feld wo sie eben Pestizide verwenden.
00:13:17: Theoretisch die dieses Programm leiten würden empfehlen schon den Bauern das zu eben mehr Ursprüngliche, also mehr Diversität von der Nutzpflanzen anbauen.
00:13:27: Also eben nicht nur Reisen, sondern auch andere Dinge und mehr so Intercropping als verschiedene Sachen ein bisschen heterogene Idee schaffen.
00:13:34: Ja, es sei oder eigentlich aus Wissenschaftlern könnte würde man das nicht unbedingt sehen.
00:13:39: Was man eventuell noch sieht ist vielleicht so ein paar Stöcke- oder Plattformen die sich dann in den Fällen haben um dass dort Vögeln sitzen bleiben können.
00:13:50: Eben die auf dem Schädling essen.
00:13:52: Aber im Grunde sieht man so eigentlich nicht um den Unterschied.
00:13:56: Das muss da schon irgendwie sich mehr an den Boden anscheinend, oder eben langfristig im Feld sein und die Vögel zählen und artistisch auswerten, um dann wirklich den Unterschied zu sehen.
00:14:07: Ihr wart ja auch lange vor Ort und wart mit dem Menschen in Kontakt?
00:14:14: Gibt es etwas, was dir in Erinnerung geblieben ist oder was dich überrascht hat vielleicht auch in Gesprächen mit den Familien dort vor Ort?
00:14:22: Ja, ich würde vielleicht dann die Überzeugung mit der manche in diesem Super Nature Farming-Programm arbeiten.
00:14:28: Also wie wir eben schon gesagt haben das Programm wird eben vom Bundesstaat an der Partie geleitet und sie haben dadurch so viele Leute auch eingestellt also jetzt von Koordinatoren, die in einer Region leiten ein bisschen zu führenden Bauern in jedem Dorf.
00:14:43: Und es gab leider Probleme für eine Zeit mit dem Auszeichen des Gehaltes in den Besionen.
00:14:49: Und die haben mit Angestellten geredet, die fast ein Jahr auch nicht bezahlt wurden.
00:14:51: Gar nicht!
00:14:52: Und trotzdem haben sie ja mit der Arbeit weitergemacht einfach weil sie davon überzeugt waren dass es das Tun enorm wichtig ist.
00:14:58: also diese Begeisterung bei dem breiten das war ziemlich beeindruckend.
00:15:04: Also eure Ergebnisse zeigen ja ziemlich klar dass die Biodiversität profitiert von dem Umstieg auf dieses Zero-Budget.
00:15:10: Natural Farming in der Tour erholt sich und gleichzeitig heißt es in eurer Studie Allein so einen Umstieg auf eine umweltfreundlichere Landwirtschaft nicht reicht, um Wildtiere und die Natur zu schützen.
00:15:26: Warum nicht?
00:15:27: Ja also wie ich schon auch im Anfang gewähnt ... Arten, spätestens auf unserer Welt, die brauchen einfach natürliche Ökosysteme wie eben zum Beispiel Wälder in unserem Fall.
00:15:37: Also man kann versuchen, gerade Landtöpfe nachher aus dem Willen noch so nachhaltig zu gestalten.
00:15:42: sie werden einfach nicht ihre Pflanzen durch die Tiere oder was auch immer sie essen oder wo auch immer Sie ihre Brüten
00:15:49: z.B.,
00:15:51: das werden sie einfach dort nicht anfinden können.
00:15:52: Das heißt es ist wichtig dass eben zero budget nette Farmen oder irgendeine andere Art von nachhaltiger Landwirtschaft sich also ein Satz für den Schutz natürliche Ökosystem gesignet.
00:16:02: Ja, das nimmt man.
00:16:03: guter Punkt.
00:16:04: also super dieser Umstieg auf eine ökologische Landwirtschaft aber das darf dann nicht als Ersatz für Umweltschutz herhalten.
00:16:13: wir brauchen da im Grunde beides.
00:16:14: es braucht umweltschutzgebiete naturreservate Und eben eine ökologischere Landwirtschaft, beides gleichzeitig um die Biodiversität und die Wildtiere zu erhalten.
00:16:25: Also viele Vögelarten, die wir im Wald gesehen haben, haben wir nie in irgendeiner Agrarlandschaft gesehen also auch nicht in den vorbildlichsten CO-Budget-National Farming Landschaften.
00:16:35: Es ist enorm wichtig diese Ökosysteme zu schützen!
00:16:39: Das hier ist keine Werbeunterbrechung, denn Foodwatch ist unabhängig und steckt nicht mit der Industrie unter einer Decke.
00:16:47: Stattdessen finanzieren wir uns aus den Beiträgen unserer
00:16:49: vielen
00:16:50: Tausend Fördermitglieder!
00:16:52: Wenn euch unsere Arbeit gefällt dann würde es uns total helfen wenn ihr jetzt gleich einfach mal diesen Podcast diese Folge teilt – mit euren Freunden und Freunden.
00:17:01: Und wenn ihr auch Mitglied werden wollt umso besser.
00:17:03: die Infos dazu findet ihr in unseren Show Notes.
00:17:07: Die Ergebnisse insgesamt sind ja wirklich super ermutigend.
00:17:11: Trotzdem auch noch mal die Frage, sind da Sachen aufgefallen, die halt noch nicht gut laufen oder wo es auch Grenzen dieses Feldversuchs gibt?
00:17:19: Ja um diese klassischen Wissenschaftler Antwort zu geben.
00:17:23: also es gibt doch so viele unbeantwortete Fragen.
00:17:25: Also wir haben eben herausgefunden dass es eine Schwamme im Durchschnitt den gleichen Antrag hat wie Konvention in der Nachbarnstadt.
00:17:31: Aber wie gesagt vorher, wie das genau funktioniert ist noch sehr unklar und Also Resultate von einer anderen Studie legen nahe, dass es eventuell mit einem besseren Wasserspeichekapazität des Wohns zusammenhängt.
00:17:42: und zero budget natural farming dann besondere Vorteile in trockenen Wiedern halt.
00:17:47: Aber generell also im welchen Kontext zero budget nature farming gut und in welchem jetzt nicht so gut funktioniert ist noch ziemlich unklar.
00:17:53: Und auch besondere vor sich auch gebotene Regionen wo eben der Trag von konventionellen Landwirtschaft ziemlich hoch ist weil da das riesig natürlich den Hoch ist auf zero budget Nature Farming umzusteigen.
00:18:04: Was könnten denn auch Länder wie Deutschland von diesem Feldversuch oder diesem Umstieg auf eine Öko-Landwirtschaft in Indien lernen?
00:18:12: Ja, also man sollte eigentlich versuchen, gerade Ökosysteme gut zu verstehen.
00:18:17: Also herausfinden welche Methoden, also welche Art der Bewirtschaftung wann und wo gut funktioniert.
00:18:22: Es gibt keine Einheitshöchlinge geben.
00:18:24: Wir sollten ja nicht versuchen, Syrabajanaja Farming auf die ganzen Welt zu verbreiten.
00:18:29: Wie du auch schon gesagt hast, also nachhaltige Landwirtschaft zieht... anders aus, je nachdem wo man ist.
00:18:35: Also ich glaube es auch halt einfach wichtig dass wir nicht nur mit Bauern konzentrieren und eng mit ihnen zusammenarbeiten sondern sie als Wissenschaftler anerkennen um eben heraus zu finden was gut in welchem Kontext funktioniert und so eine gemeinsame Lösung finden.
00:18:50: also ich muss sagen mir hat das ziemlich Hoffnung gemacht.
00:18:53: des Gesprächs mit dir und die Ergebnisse eurer Studie.
00:18:57: wie blickst du da drauf auf die Erforschungsergebnisse von dir, von euch und auf deine Zeit in Indien.
00:19:04: Was macht dir Hoffnung?
00:19:05: Also es ist eine Touristenschaft, weil das nicht immer ganz so leicht Hoffnung zu mir war.
00:19:09: Aber ja, man sieht eben doch diese Positiveränderung, also diese Bemühungen unserer Ernährungssysteme nachhaltiger zu schalten wie eben diese Projekte z.B.
00:19:16: eben Syrobotinager Farming aber auch dass eben mehr Menschen sich vegan oder weitgehend vegan ernähren wollen.
00:19:22: Ja
00:19:23: klar ein Umstieg auf ne stärker pflanzenbasierte Ernährung würde einfach deutlich Ackerfläche frei machen und dadurch auch zu weniger Pestiziden führen.
00:19:32: Ja, Iris ich glaube da können wir jetzt mal hier einen Strich drunter machen.
00:19:36: also echt spannend und super dass ihr das untersucht habt, super dass du hier bei uns im Podcast warst und es uns genauer berichtet hast aus Indien.
00:19:44: vielen Dank!
00:19:44: Nein danke dir, Danke für die Einladung habe mich sehr gefreut.
00:19:47: Ja und an euch normalerweise entlassen wir euch ja immer noch aus jeder Podcastfolge mit einer guten Nachricht.
00:19:52: aber Diese Folge, das war eigentlich eine einzige gute Nachricht.
00:19:57: Denn die Forschungsergebnisse haben ja klar gezeigt dieses Narrativ der Agrarindustrie dass wir Pestizide und Kunstdünger brauchen um die Weltbevölkerung zu ernähren Das stimmt so nicht Der Fall Indien.
00:20:09: hier zeigt es.
00:20:10: Die Erträge sind konstant geblieben Einnahmen der Bauern sind sogar gestiegen Und für die Natur fürs Wildleben war's auf gut.
00:20:18: und das zeigt Ja Es geht, es braucht halt nur wirklich irgendwie auch einen politischen Willen hier den Pestizid-Ausstieg voranzutreiben.
00:20:27: Mir macht das total Mut insofern.
00:20:29: Schön dass ihr wieder dabei wart und bis in zwei Wochen.
00:20:32: Macht's gut!
00:20:37: Tschüss!